SPD-Parteivorsitzender sorgt sich um Abwanderung von Türken

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Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sorgt sich um die angebliche Flucht von Türken aus Deutschland. Diese wären hoch qualifiziert, würden aber fürchten, dass sie ihre kulturellen Wurzeln kappen müssten, wenn sie in Deutschland bleiben. Seine Lösung, bzw. die Lösung seiner Partei, ist die doppelte Staatsbürgerschaft, die dieses angebliche Problem lösen soll. Ein offensichtliches Wahlkampfmanöver, um sich für die bevorstehende Bundestagswahl bei den Ausländern anzubiedern.

Denn mit den Tatsachen haben die Äußerungen von Sigmar Gabriel nicht viel zu tun. Laut den offiziellen Quellen der Bundesregierung, nämlich dem momentan aktuellsten Migrationsbericht 2011, der am 30.01.2013 veröffentlicht wurde, sind mehr Türken ein-, als abgewandert.
So sind zwar 27.922 Türken aus Deutschland fortgezogen, im Gegenzug kamen aber 28.610 Türken nach Deutschland. Alleine dadurch stieg die Zahl der Türken in Deutschland also um 688. Dazu kommen Tausende Türken, die bereits in Deutschland geboren wurden. Die Zahl der Türken in Deutschland hat nach den neuesten Zahlen also zugenommen.

Ebensowenig müssen die hier lebenden Türken in irgendeiner Form ihre „kulturellen Wurzeln kappen“. In Wirklichkeit bilden sich in bestimmten Vierteln regelrechte türkische Parallelgesellschaften. Sie bieten türkische „Kulturvereine“, Supermärkte, Friseure und alles weitere, ohne dass man mit der deutschen Kultur auch nur in Berührung kommen würde.
Kommt man dann doch mal mit dieser in Kontakt fordern die Deutschen in keiner Weise eine Aufgabe der türkischen Kultur, sondern unterstützen diese so gut sie können, beispielsweise durch spezielle Schwimmkurse nur für Muslima. Die deutsche Gesellschaft kommt ihnen so weit entgegen, dass eine türkische Frau, die seit 30 Jahren in Deutschland lebte und trotzdem nicht die deutsche Sprache beherrschte, sich sogar noch erdreistete vor Gericht zu ziehen, als sie an einem kostenlosen Integrationskurs teilnehmen sollte, um die Landessprache zu lernen.

Auch die vielen hochqualifizierten Türken sind wohl eher ein Wunschtraum der SPD, als Realität. Untersuchungen zeichnen regelmäßig ein anderes Bild. So kam 2009 eine Studie zu dem Ergebnis, dass 30 Prozent der Türken keinen Schulabschluss haben und Türken allgemein überproportional oft arbeitslos sind. Die Türken in Deutschland bringen uns volkswirtschaftlich also Nachteile, keine Vorteile.

Jedes Argument von Sigmar Gabriel ist also eine Lüge. In so wenigen Sätzen so oft zu Lügen, das schafft wohl nur ein BRD-Politiker. Er betreibt, gemeinsam mit seiner Partei, Politik zum Nachteil Deutschlands, um Ausländer zu fördern. Eine wahrhaft deutsche Partei sollte sich eher Gedanken darüber machen, warum seit Jahren die Nettoabwanderung von Deutschen auf konstant hohem Niveau liegt, sie lag 2011 bei 23.528 Personen. Und dabei handelt es sich zu einem großen Teil tatsächlich um Fachkräfte, denen ihre kulturellen Wurzeln gekappt wurden.

Unterstützen dürften ihn in seinem Kampf für die Türken und die doppelte Staatsbürgerschaft hingegen türkische Straftäter, die dieses Schlupfloch gerne ausnutzen. So hatte zum Beispiel Onur K., der nach Aussagen seiner Mittäter hauptsächlich am Totschlag von Jonny K. am Berliner Alexanderplatz beteiligt war, einen deutschen und einen türkischen Pass. Daher konnte er nach der Tat problemlos in die Türkei fliehen, die ihn, als türkischen Staatsbürger, nicht ausliefert.

Die Einführung einer doppelten Staatsbürgerschaft hat keinerlei Vorteile für Deutschland. Sie erleichtert es Ausländern nur noch mehr den deutschen Staat auszunutzen, ohne jede Gegenleistung von ihnen.

Bildquelle: Dieter Schütz | pixelio.de

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