Türke legt Feuer vor Moscheen in Köln, Wesseling und Hürth

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Am Montagvormittag legte ein Mann ein Feuer vor dem Eingang der Moschee in Köln-Ehrenfeld. Er fuhr in einem schwarzen BMW vor und entzündete mehrere Gegenstände vor der gläsernen Eingangstür, nach Angaben von Zeugen unter anderem einen Schulranzen. Von in den Nähe stehenden Polizisten, die eine Verkehrskontrolle durchführten, ließ er sich nicht davon abhalten seine Tat durchzuführen.

Obwohl kaum Sachschaden entstand und noch nicht einmal die Feuerwehr eingreifen musste, da der Brand schnell von selbst wieder ausging, war der Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD) erschüttert und meinte „Es ist genauso, als würde jemand einen Brandanschlag auf den Kölner Dom verüben.“

Auch Volker Beck, inzwischen Sprecher für Religionspolitik der Grünen, meinte, dass dieser Brand ein „schockierender Anschlag auf die Demokratie und die Freiheit von uns allen.“ sei. „Wer Gotteshäuser anzündet, schreckt auch nicht zurück, Menschen zu töten.“. Weiter nannte er die Brandstiftung eine „islamfeindliche Hasstat“ und gab islamkritischen Gruppen eine Mitschuld.

Damit hatte er es zumindest zu einer Erwähnung in den Medien gebracht, die nichts mit seiner damaligen Forderungen nach Legalisierung von Sex mit Kindern zu tun hatte, welche der Grund für Proteste unserer Partei gegen einen Wahlkampfbesuch von ihm in Pulheim waren. Aber solche Forderungen führen bei den Grünen nun mal nicht zum Ende einer politischen Laufbahn, weshalb er uns weiterhin mit seinen wirren Ansichten beglücken kann.

Vor weiteren Betroffenheitsbekundungen und Hetze gegen den politischen Gegner, rettete uns nur die Aussage eines Polizeisprechers, dass ein schwer Tatverdächtiger ermittelt wurde und es sich „bei dem Festgenommenen um einen türkischen Staatsbürger handelt“, weshalb ein „rechtsextremistischer Hintergrund eher unwahrscheinlich“ wäre. Übrigens eine Aussage, die in den meisten Medien unterschlagen wurde. Interessanterweise wurde diese Information im von Volker Beck auf Facebook geteilten Zeitungsbericht jedoch sogar erwähnt, was es sehr wahrscheinlich macht, dass er den Artikel gar nicht erst gelesen hat, sondern sofort seine üblichen Floskeln von sich gegeben hat. Die entsprechende Information hat ihn bisher auch nicht zu einer Rücknahme eines Teils seiner Aussage veranlasst.

Der polizeibekannte Türke aus Hürth stand bei der Festnahme in Köln stark unter dem Einfluss von Drogen und wird ebenfalls verdächtigt in der Nacht von Sonntag auf Montag Brände an den Moscheen in Hürth und Wesseling gelegt zu haben. Dafür spricht, dass ein Fahrzeug, das mit seinem übereinstimmt, an beiden Orten gesehen wurde. In beiden Fällen gab es allerdings nur sehr kleine Brände. In einem Fall fuhr er mit dem Auto gegen Bänke und zündete einen Aschenbecher an, im zweiten Fall wurde nach Angaben der Polizei ein Papiermülleimer angezündet.

Als es Mitte 2013 im niedersächsischen Garbsen eine Brandstiftung an einem Religionsgebäude gab, hielt sich die Empörung bei Politikern und Medien hingegen stark in Grenzen, von Volker Beck war natürlich nichts zu hören. Das hing wohl damit zusammen, dass es sich nicht um eine Moschee, sondern um die evangelische Willehadikirche handelte. Während die Feuerwehr versuchte den Brand zu löschen, wurde sie von ausländischen Jugendlichen verhöhnt und provoziert. Das Gebäude brannte mitsamt eines anliegenden Gemeindehauses vollkommen aus.

Wenige Monate vor der Tat wurde Mohammad K., der Anführer einer örtlichen Jugendbande, zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Insgesamt stand er wegen 26 Straftaten vor Gericht, neben Raub, Körperverletzung und Diebstahl war dabei auch die Brandstiftung an einer örtlichen Schule, bei der ein Schaden von 300.000 Euro entstanden war, angeklagt. Allgemein fielen zwei Jugendbanden, von denen sich die eine ganz offen „AIG – Ausländer in Garbsen“ nennt, regelmäßig wegen Brandstiftungen und anderen Straftaten auf. Personen, die auf diese Zusammenhänge aufmerksam machten, wurden als Rechtsextremisten bezeichnet, letztendlich wurden die Schüler der umliegenden Schulen zu einer Demonstration gegen Gewalt und Rechtsextremismus zwangsverpflichtet.

Wer es normal findet, dass Straftaten nur wichtig sind, wenn sie sich gegen Ausländer richten, Deutsche grundsätzlich nur als Täter wirkliche Erwähnung finden und dass jede Kritik daran und jeder Hinweis auf die Realität zu Protesten „gegen rechts“ führen, anstatt zu einer vernünftigen Diskussion, der möge weiterhin die etablierten Parteien wählen.

Bildquelle: Alfred Patuschka | pixelio.de

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