Türkische „Vordenker“

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Neben Massen von Ausländern, die ihre Deutschenfeindlichkeit und ihre Machtansprüche direkt auf der Straße ausleben, gibt es auch gebildete Ausländer, die das ganze etwas gehobener ausdrücken können und, indem sie gewisse Knöpfe drücken, oft auch die Unterstützung linker Kreise erhalten. Ihre Ziele sind jedoch die selben.

Da gibt es zum Beispiel Personen wie Mely Kiyak, die als freie Journalistin arbeitet und hauptsächlich für die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung schrieb und Deniz Yücel, momentan hauptsächlich bei der Linksaußen-Zeitung taz beschäftigt. Fühlen sich diese Personen angegriffen reagieren sie hingegen oft genau so, wie ihre Volksgenossen auf der Straße.

So nannte Mely Kiyak Thilo Sarrazin, dessen rechte Gesichtshälfte aufgrund einer Operation zur Entfernung eines Tumors teilweise gelähmt ist, eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“. Deniz Yücel legte kurz darauf noch nach, indem er zunächst die Beleidigung wiederholte, sie unterstützte und Sarrazin danach mit den Worten, dass man ihm „nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“, den Tod wünschte.

Ihr wirkliches Niveau haben sie damit bewiesen. Wir wollen in diesem Artikel aber auf einen anderen aus dieser Zunft eingehen, der bisher zumindest noch nicht durch Ausfälligkeiten auf sich aufmerksam gemacht hat. Es geht um Kamuran Sezer und seinen Kommentar im Tagesspiegel „Türke mit deutschem Pass – was sonst?“.

Alleine mit der Überschrift dürfte er in linken Kreisen schon Verwirrung ausgelöst haben, die immer noch denken man müsste Ausländern nur schnellstmöglich den deutschen Pass hinterherwerfen, um diese zu vollwertigen Deutschen zu machen.

Wenn er seine Gedanken dann weiter ausführt, wird es aber bedenklicher. So lobt er die türkische Sprache, die türkische Kultur und schreibt: „Ebenso ist mir die Integrität und Souveränität der Türkei heilig“.

Für Deutschland hat er hingegen keine Gefühle. Er selbst nennt es zwar „Verantwortungsgefühl“, aber in Wirklichkeit ist es nur, wie er selbst kurz darauf schreibt, sein „egoistische[r] Wunsch nach Sicherheit, Wohlstand und Gesundheit“, der ihn dazu bringt zumindest nicht zu wollen, dass das deutsche Gesundheits- oder Sozialsystem zusammenbricht. Als Gefühl kann man das wohl kaum bezeichnen, eher als eiskalte Berechnung des persönlichen Vorteils.

In den nächsten Absätzen spricht er den Deutschen untergründig jede Kultur und Tradition ab und bringt dafür als Beispiel verschiedene regionale Feiern und verschiedene Lebensentwürfe der Deutschen an. Ein wirkliches Verständnis Deutschlands hat er nicht einmal ansatzsweise.

Stattdessen bringt er seine Meinung über die Deutschen kurz und prägnant auf einen Punkt:

„Ich möchte es kurz und schmerzlos machen: Sie alle nerven gewaltig! Vom linken Gutmenschen über den Versicherungsvertreter bis zum Rechtskonservativen, die allesamt bemüht sind, mir bei meiner Integration zu helfen.“

Denn er will nicht nur keine Assimilation, sondern eigentlich auch keinerlei Integration. Stattdessen erfreut er sich an der immer weiter ausufernden türkischen Parallelgesellschaft in Deutschland. So schreibt er:

„Die meisten von ihnen haben keine Vorstellung davon, wie schön es ist, ein Türke in diesem Land zu sein – mit unserer Gastronomie, unseren Theatern, Vereinen, Unternehmen und Schulen. Von München bis Bremen haben wir ein Netz aus soziokulturellen und -ökonomischen Zentren gesponnen, mittels dessen wir uns des Lebens erfreuen aber auch unsere eigenen Zukunftspläne schmieden.“

Das hört sich kein Stück mehr nach dem erträumten Multi-Kulti-Ideal an, in dem wir alle zusammenleben, sondern nach langsamer Landnahme, an deren Ende Deutschland türkisch sein soll.

Und so schwadroniert er schon jetzt, wo die Türken in der Bevölkerung noch eine Minderheit darstellen, davon, dass die Türken sich etwas den Deutschen anpassen müssten, aber vor allem auch die Deutschen türkischer werden müssen. Und das bleibt schon sein größtes Zugeständnis, dass sich seine Landsleute, die Türken, etwas anpassen, etwa indem sie zumindest unsere Sprache lernen. Das ist das absolute Minimum, um überhaupt in einem Land leben zu können.

Die Türken treten bereits jetzt, wo sie noch deutlich in der Minderheit sind, als die neuen Herren unseres Landes auf. Ganz unabhängig davon, ob sie gebildet sind oder nicht. Wir sollten endlich etwas dagegen tun. Denn, dass wir sie alle gewaltig nerven und sie am liebsten ungestört von Deutschen in ihrer türkischen Parallelgesellschaft leben würden, wird bestimmt nicht besser werden, wenn ihre Zahl zunimmt. Das haben uns die vergangenen Jahrzehnte bereits deutlich gezeigt.

Bildquelle: Dieter Schütz | pixelio.de

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