U-Haft beantragt: Dortmunder Antifaschist mit Rohrbombe in Köln erwischt!

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Planten Linksautonome aus Dortmund einen Bombenanschlag in Köln? Ja, vermutet die Kölner Polizei und hat Haftbefehl gegen einen 27-Jährigen beantragt, der am Donnerstagabend (23. Juni 2016) gegen 20.20 Uhr auf dem „Alten Markt“ mit drei Begleitern aufgegriffen wurde. Dem Linksautonomen, der bereits 2011 wegen einer politisch motivierten Gewalttat in Erscheinung getreten war, wurde sein T-Shirt mit der provokatnen Aufschrift „FCK CPS (Fuck Cops)“ zum Verhängnis, das eine Streife der Bereitschaftspolizei zum Einschreiten animierte. Sichtlich überrascht, fanden die Beamten bei dem Mann eine funktionsfähige Rohrbombe nebst Zündschnur, die offenbar auf ihren Einsatz wartete.

Hausdurchsuchung und Festnahme

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung, die an einem – bisher unbekannten – Ort in Dortmund stattgefunden hat, wurden laut Polizeiangaben weitere Beweismittel sichergestellt, die auf ein vorbereitetes Sprengstoffverbrechen hindeuten. Letztendlich reichte die Beweislage den Ermittlern, um einen Haftbefehl zu beantragen. Unklar bleibt jedoch, welches Ziel konkret im Visier des Linksextremisten gestanden haben soll: Gut möglich, dass es sich um eine geplante „Solidaritätsaktion“ für das geräumte Hausprojekt „Rigaer Straße 94“ in Berlin handeln könnte, welches in den vergangenen Tagen Auslöser für bundesweite Krawallaktionen der linken Szene war, auch ein Angriff auf den politisch rechten Gegner scheint denkbar.

Hintermänner des geplanten Anschlags sitzen auch im Dortmunder Stadtrat

Während Linksextremismus nur sporadische Aufmerksamkeit erfährt, wenn Straftaten selbst von den gleichgeschalteten Medien nicht mehr verschwiegen werden können, lohnt sich ein genauerer Blick: Diejenigen, die gewaltbereiten Antifagruppen die politische Stange halten, sitzen auch im Dortmunder Stadtrat, sie reichen von einzelnen Vertretern der SPD, über weite Teile der Grünen, bis hin zu Linkspartei und Piraten. Sie sind es, die den Nährboden für eine Szene bereiten, die Gewalt gegen Andersdenkende propagiert und – unter den Augen des Staates – offen umsetzt, ohne nennenswerte Repressionen befürchten zu müssen. Wer vom Antifaschismus spricht, meint zumeist linksautonome Gewalt und in letzter Konsequenz diejenigen, die Steinplatten von Hausdächern werfen oder mit Rohrbomben durch die Kölner Innenstadt ziehen. Grund genug, nicht nur die erste Reihe jener vaterlandslosen Gesellen unter die Lupe zu nehmen, sondern auch ihre Hintermänner aus der Deckung zu holen!

Bildquelle: Polizei Köln

 Dieser Beitrag wurde vom DortmundEcho übernommen.

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