WDR wirbt für linksextreme Band

Die öffentlich-rechtlichen Medien werden neben ihrer unstillbaren Gier nach Geld, das sie inzwischen über einen Zwangsbeitrag jedes Bürgers in Milliardenhöhe eintreiben, besonders oft wegen ihrer vollkommenen Einseitigkeit kritisiert. So sind zwar Kritiker der EU, der Asylpolitik, des Finanzsystems, der etablierten Parteien, usw. gezwungen zu zahlen, unabhängige Informationen dürfen sie dafür aber nicht erwarten.

Ganz im Gegenteil kommt es durchaus auch mal vor, dass ganz offen Linksextreme hofiert werden, die schon lange jeden wirklichen politischen Widerstand aufgegeben haben und sich lediglich noch als Schlägertruppe des Systems nutzen lassen. So warb der WDR geradezu euphorisch für einen Auftritt der linksextremen Band „Feine Sahne Fischfilet“.

Sie priesen die Gruppe als „wohl wichtigste Punkband Deutschlands“ und nannten sie „gute Jungs“, mit denen man gerne feiert. Bei ihren Konzerten singen diese „guten Jungs“ dann Lieder wie „Gefällt mir“ mit den Textzeilen „Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck! / Gib mir ein ‘like’ gegen Deutschland“.

Nach umfassenden Protesten wurde der Text des WDR inzwischen abgeändert, dort heißt es nun: „Vor allem einige ihrer alten Texte bieten eine Angriffsfläche. Die Band wird deshalb auch von ihren Kritikern als „linksextremistisch“ bezeichnet. Für einige Jahre wurde sie sogar u.a. wegen „anti-staatlicher Haltung“ vom Verfassungsschutz (MV) beobachtet.“ Der von uns zitierte „alte“ Text fand sich übrigens auf dem vorletzten Album aus dem Jahre 2012. Trotzdem wurde das komplette Konzert der Band am 25. November in Köln aufgezeichnet und wird am 12. Dezember über 1 ½ Stunden im WDR ausgestrahlt. Eine wirkliche Distanzierung sieht deutlich anders aus.

Man denke im Gegenzug nur an den inszenierten Skandal, als im April in der Kochsendung „Das perfekte Dinner“ für wenige Sekunden das völlig unpolitische Lied „Erika“ des nationalen Liedermachers Frank Rennicke zu hören war. Einem Redakteur war bei der Suche nach einem passenden Lied zur Teilnehmerin Erika der Hintergrund von Rennicke nicht aufgefallen. Als der Irrtum nach der Ausstrahlung auffiel, wurde sofort mit Entschuldigungen um sich geschmissen und die Folge aus der Mediathek genommen, in der man sich ansonsten alle anderen Folgen nochmal ansehen konnte.

Da sich die öffentlich-rechtlichen Medien, laut Rundfunkstaatsvertrag, verpflichtet haben „die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“, müsste, um die Ausgewogenheit wiederherzustellen, nach einer linksextremen Band auch das vollständige Konzert einer rechtsextremen Musikgruppe ausgestrahlt werden. Darauf wird man natürlich lange warten können, neben der Ausgewogenheit ist schließlich auch die „Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung“ schon lange nicht mehr vorhanden.

Dieser Vorfall zeigt mal wieder die enormen Verflechtungen des Staates mit linksextremen Gruppen. Neben Werbung über die eigenen zwangsfinanzierten Sender überhäuft man die linksextreme Szene auch gerne mit Geldgeschenken, wie z.B. in Halle, wo zuletzt das linksextreme Zentrum „Reil 78“ 150.000 Euro Steuergelder für die Sanierung der Elektroanlage erhielt. Der Staat lässt sich seine Kettenhunde einiges kosten, um sie bei Bedarf auf wirkliche Oppositionsgruppen zu hetzen.

Wir fordern selbstverständlich sowohl die Abschaffung der Zwangsabgaben an diese Propagandasender, als auch die sofortige Einstellung aller Geldzahlungen an linksextreme Gruppierungen!

Bildquelle: Dietmar Meinert | pixelio.de

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