Weder Flüchtling noch fremdenfeindlich (Ursula Haverbeck)

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Ist die wirtschaftliche und politische Lage in den Heimatländern der über das Mittelmeer nach Europa strebenden Afrikaner unerträglich, dann haben kritisch denkende, junge Männer die Verpflichtung, das zu verändern.

Indem sie sich dieser Verantwortung entziehen, strafen sie bereits die Gleichheitsapostel in Europa. Die Afrikaner hatten ein halbes Jahrhundert Zeit um bessere Verhältnisse zu schaffen, um Korruption, Stammesfäden und Bürgerkriege zu überwinden, um eine vernünftige Wirtschaftspolitik einzuleiten, um die Milliarden Entwicklungshilfe sinnvoll und nachhaltig einzusetzen. Wenn sie das nicht können, dann müssen sie die Europäer bitten, sie anzuleiten und zu führen. Statt dessen haben sie in vielen Ländern Christen und »Weiße« umgebracht bzw. vertrieben und wollen jetzt in den Heimatländern der Weißen versorgt werden.

Es sind also keine Flüchtlinge, sondern eher verantwortungslose oder den Aufgaben nicht gewachsene Menschen. Sie setzen ihr Leben ein, um wieder in die Abhängigkeit von »Den Weißen« zu gelangen.

Warum setzen sie ihr Leben nicht ein, um bessere Verhältnisse in ihren eigenen Ländern zu schaffen? Afrika ist ein riesiges, rohstoffreiches Land. Verglichen mit dem überbesiedelten Europa – insbesondere Niederlande, Belgien und Deutschland – ist es sehr dünn besiedelt. Wären die Menschen wirklich alle gleich, dann hätten dort schon längst blühende Länder entstehen müssen.

Wenn die Bürger dieser übervölkerten europäischen Länder keine weiteren Gäste mehr aufnehmen möchten, dann ist das ihre eigene zu respektierende Entscheidung. Das hat nicht das geringste mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Gerade die Deutschen haben in ihrer Geschichte bewiesen, wie sehr sie sich immer wieder um Leben, Kultur und Sprache fremder Völker verdient gemacht haben. Sie wollen sich aber nicht von Politikern diktieren lassen, wieviel Gäste sie wie lange bei sich aufzunehmen haben. Das ausländerfeindlich zu nennen ist gelinde gesagt unverschämt. Im Gegenteil diese Politiker sind inländerfeindlich, ob es sich nun um Madjaren, Österreicher, Franzosen oder Deutsche handelt.

Nach Ignorierung der naturgegebenen Ungleichheiten der Menschen wird nun auch noch der oberste Souverän – Ausgangspunkt aller demokratischen Staatsordnungen – verunglimpft und ausgeschaltet.

Die Lügen dieser lebensfremden und den Globalisierern hörigen Politiker werden gerade durch die sogenannten Flüchtlingsströme nach Europa und insbesondere nach Deutschland entlarvt. Aus der Nächstenliebe ist eine Fremdenliebe geworden. Die Nächsten haben nur zu schweigen und zu bezahlen, nach Ansicht auch der evangelischen Kirche.

Diese widersinnige Vorgehensweise, welche mit Politik nicht das geringste zu tun hat, muß endlich ein Ende haben. Mit Forderungen ausgerechnet an diese Volksverräter kann das nicht erreicht werden.

In Europa werden viele dieser sogenannten Flüchtlinge zu Terroristen. Terroristen sind in der Regel entwurzelte Menschen als Folge der europäischen Kolonisierung. Sie können ihre alten Primitivzustände nicht mehr ertragen, aber die neuen europäischen Demokratievorstellungen nicht verwirklichen. Ihre Verfolgung und Inhaftierung kann den Mißstand nicht heilen. Es bedarf in ihren jeweiligen Heimatländern einer erneuerten Zusammenarbeit und Ausbildung in gegenseitiger Anerkennung der Ungleichheit.


INFORMATIONEN ZUR PERSON | URSULA HAVERBECK-WETZEL, JAHRGANG 1928

Ostvertriebene, vier Jahre in Schweden, danach Studium der Pädagogik, Philosophie und Sprachwissenschaften, unter anderem zwei Jahre in Schottland. Witwe des Prof. Dr. Werner Georg Haverbeck; einst Mitglied in der Reichsleitung, Gründer und Leiter des Reichsbundes Volkstum und Heimat 1933.

  • 45jährige Zusammenarbeit in Erwachsenenbildung und Ökologie, Mitbegründerin und langjährige Seminar- und Organisationsleiterin im »COLLEGIUM HUMANUM«.
  • 1974-1983 Schriftleitung der »Lebenschutzinformationen«.
  • Präsidentin im »Weltbund zum Schutze des Lebens«, Bundesverband Deutschland von 1983-1989.
  • Mitbegründerin und ehem. Vorsitzende im »Verein Gedächtnisstätte«

One Response to Weder Flüchtling noch fremdenfeindlich (Ursula Haverbeck)

  1. anna4088 sagt:

    Habe eine Schwägerin, die Missionarin in Afrika ist. Jahrelang haben sie den Schwarzen aufopferungsvoll geholfen, vor einigen Jahren wurde die Missiion von den Schwarzen abgebrannt. Sie arbeitet jetzt auf Madagaska.

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