Weltwassertag

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Seit 1993 ist jährlich am 22. März der Weltwassertag.
Das Wasser ist für den Menschen lebenswichtig, ohne Wasser würde der Mensch nicht lange überleben.
Doch so schön wie auch ein Weltwassertag ist, sollte man sich einmal Gedanken darüber machen was wäre, wenn das Wasser (insbesondere das Trinkwasser) nicht mehr ein Allgemeingut ist, sondern ein Luxusgut wäre?

Dies könnte schon bald Realität werden, wenn man den Plänen der Europäischen Union Glauben schenkt. Denn die EU möchte, laut einer neuen Richtlinie, auch die Wasserversorgung profitabel machen. Die Richtlinie drängt darauf, dass auch im Bereich der Wasserversorgung eine Privatisierung vonstattengehen müsse.

Dieses Vorhaben wurde glücklicherweise vorerst aufgrund der großen Proteste (wir berichteten) gestoppt.

Doch gestoppt heißt nicht, dass es nicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder Thema sein könnte, ganz nach der gewohnten Manier, welche der langjährige Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker, vor Jahren darlegte, in dem er sagte:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Doch wie soll die Privatisierung genau vonstattengehen?

Und zwar ganz einfach, die Wasserversorgung welche momentan noch in der Hand der Kommunen ist,wird künftig unter bestimmten Voraussetzungen europaweit ausgeschrieben. Somit könnten sich internationale Versorgungsunternehmen, mit vermeintlich günstigsten Angeboten, die kommunale Versorgung einverleiben.
Bei der Strom- und Gasversorgung ist das bereits Realität und der deutliche Anstieg der Kosten zeigte, wohin das alles führen kann.

Momentan scheint die EU ihr Vorhaben wieder auf Eis gelegt zu haben, doch wie lange noch?

Wir können uns sicher sein, dass die etablierten Parteien sobald das Thema erneut aufkommen sollte direkt wieder in ihre geistige Ohnmacht verfallen und blind „Ja“ und „Amen“ sagen werden. Dies bewiesen sie in der Vergangenheit regelmäßig.

Deswegen lasst uns gemeinsam den EU-Wahnsinn stoppen!

Bildquelle: Dieter Schütz | pixelio.de

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