Weyhe danach

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Inzwischen ist mehr als ein Monat seit dem Tod von Daniel vergangen. Sah sich der Bürgermeister zunächst durch öffentlichen Druck genötigt eine Mahnwache abzuhalten, obwohl er die Tat lieber verschwiegen hätte (wir berichteten), hat dieser Druck nun nachgelassen und man kann wieder zur antideutschen Normalität übergehen.

Dazu gehört, dass der stellvertretende Bürgermeister von Weyhe, Andreas Bovenschulte (SPD), deutlich ausdrückt, was er von deutschen Bürgern hält, die ihre Empörung über die Tat und das unwürdige Verhalten des Bürgermeisters und der Gemeinde danach ausgedrückt haben. Nach eigener Aussage waren über 1.000 E-Mails und Zuschriften eingegangen, für Andreas Bovenschulte „Alles braune Suppe“. So ernst nimmt man die Sorgen der eigenen Bevölkerung.

Dementsprechend arbeitet man nun auch kaum daran, wie man solche Taten in Zukunft verhindern kann, sondern ist damit beschäftigt die Zuschriften nach möglichen Beleidigungen zu durchforsten, um diese Personen dann strafrechtlich zu verfolgen.

In diesem Sinne wird die komplette „Aufarbeitung“ dieses Mordes betrieben: Proteste werden kriminalisiert und mit allen Mitteln unterdrückt, während die eigentliche Tat und ihre Ursachen kleingeredet werden. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Stadtoberen die Proteste sehr viel schlimmer finden, als den Mord an Daniel.

Auch eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema in Weyhe, organisiert und übertragen vom Nordwestradio (hier anhören), lässt diesen Eindruck aufkommen. Während die Tat selbst nur nebensächlich diskutiert wird, geht es hauptsächlich um den Proteststurm im Internet und wie man einen solchen in Zukunft verhindern kann.

Die eingeladenen Gäste sprechen schon eine klare Sprache:
Neben dem stellvertretenden Bürgermeister Andreas „Alles braune Suppe“ Bovenschulte von der SPD, wurde Sebastian Ramnitz, Vorstandsvorsitzender von „ContRa“ (ContRa Rassismus) e.V., Gerd Bücker vom Landespräventionsrat Niedersachsen und Holger Tietz, Pastor der Gemeinde und Sprecher des „Runden Tisch gegen Rechts“ eingeladen. Wohl um den Schein zu wahren, durfte zumindest auch der ehemalige Jugendrichter Hanns-Gerd Fischer teilnehmen.

Wie bei der Gästeliste zu erwarten war, drehte sich der absolute Hauptteil der Diskussion darum „gegen rechts“ zu hetzen. Es zeigt die ganze Krankheit dieser Gesellschaft, wenn selbst der Mord von Ausländern an einem Deutschen zur Hetze gegen das eigene Volk genutzt wird. Wurde doch mal über die Tat geredet, dann wurde beschwichtigt und schöngeredet.

Für Sebastian Ramnitz, den Vorstandsvorsitzenden von „ContRa“ (ContRa Rassismus) e.V., sind all diese Taten immer noch Einzelfälle. Außerdem meint er, „dass die Situation nicht so geplant war, dass da jemand ums Leben kommen soll“.
Zur Erinnerung: Daniel wurde so stark in den Rücken getreten, dass er danach bereits bewusstlos war. Als er daraufhin gegen einen Bus flog und dann bewusst- und wehrlos auf dem Boden lag, traten mehrere Ausländer auf seinen Kopf ein. Bei einer Gruppe von Deutschen, die so etwas tun, hätte Sebastian Ramnitz bei einem solchen Verhalten wohl eine klare Tötungsabsicht gesehen.

In diesem Muster machte er weiter und erklärte unter anderem, dass türkischen Jugendlichen die Identität fehlen würde und dass sie deshalb gewalttätig wären. Es weist schon auf eine gespaltene Persönlichkeit hin, wenn man dies auf der einen Seite als Ausrede für die Gewalttaten von Ausländern nutzt, auf der anderen Seite, aber jedem Deutschen, der seine Identität noch schützen möchte „Rassismus“ vorwirft.

Die einzigen klaren Worte zum eigentlichen Thema kamen von Ex-Richter Hanns-Gerd Fischer, der aufgrund seiner ehemaligen Arbeitsstelle zu oft mit der Realität konfrontiert wurde, um diese komplett auszublenden. So habe er „als Richter schon festgestellt – das ist Fakt, das weiß ja jeder, dass die Gewaltbereitschaft junger türkischer Mitbürger um ein dreifaches höher ist, als die der Deutschen, das kann man nicht einfach wegdiskutieren“. Eine Tatsache, die selbst von offiziellen Stellen inzwischen eingeräumt wird, was vermuten lässt, dass die wahren Zahlen noch wesentlich dramatischer sind.

Daraufhin sprach er auch noch an, dass sich ein Großteil der Türken nicht integrieren wollen. Die Politiker würde bei diesem Thema vollkommen versagen, weil sie das Problem nicht sehen wollen.

Andreas Bovenschulte von der SPD widerspricht ihm natürlich, beweist aber danach mit seinen Aussagen, dass der ehemalige Richter vollkommen richtig lag. So möchte er weiter die ethnischen Konflikte innerhalb Deutschlands ignorieren und alles auf den Nenner „Jugendgewalt“ bringen, womit das wahre Problem weiter verschleiert wird. Seiner Meinung nach würde sich außerdem ein Großteil der Türken um Integration bemühen.

Umfragen sprechen da hingegen eine ganz andere Sprache. So ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Info unter in Deutschland lebenden Türken, dass 62 Prozent von ihnen am liebsten nur mit Türken zusammen sind. Ganze 87 Prozent fordern, dass die deutsche Mehrheitsbevölkerung mehr Rücksicht auf türkische Traditionen und Besonderheiten nehmen soll, nur 15 Prozent von ihnen betrachten Deutschland eher als ihre Heimat, als die Türkei.
Trotz dieser Zahlen kommt das Umfrageinstitut zwar zum, wohl vom Auftraggeber erwünschten Ergebnis, dass Türken sich integrieren wollen, müssen aber in einem Nebensatz einräumen, dass es dabei wohl hauptsächlich um die Nutzung der Vorteile in Deutschland geht, wie die sehr guten Sozialsysteme.

SPD-Politiker wie Andreas Bovenschulte mögen das als ausreichend ansehen, wir sehen es als vollkommene Verweigerung sich anzupassen und einzugliedern. Um zu großen Widerständen aus dem Weg zu gehen, solange man noch nicht die Mehrheitsbevölkerung stellt, wird sich offiziell zur Integration bekannt, obwohl sie in Wirklichkeit vollkommen abgelehnt wird.

Was all diese Beschwichtigungsversuche und das armselige, antideutsche Verhalten der Gemeinde und der Politiker bewirken, zeigte sich nun auch wieder direkt vor Ort. Die Ausländergewalt in Weyhe wurde natürlich kein Stück eingedämmt, sondern geht ungehindert weiter.

Erst am vergangenen Sonntag wurde wieder ein 27-jähriger überfallen. Die zwei „südländischen“ Täter forderten sein Handy und seine Geldbörse und schlugen ihm ins Gesicht. Als er zu Boden ging traten sie auf seinen Kopf ein. Glücklicherweise konnte er sich daraufhin zur Wehr setzen, weshalb die Täter flüchteten, was einen noch schlimmeren Ausgang verhinderte.

In Anbetracht dieser Umstände wurde für Samstag, den 11. Mai 2013 eine weitere Demonstration in Weyhe angemeldet. Informationen dazu gibt es unter http://www.kirchweyhe.nw.am/

2 Responses to Weyhe danach

  1. Sir Toby sagt:

    … nur 15 Prozent von ihnen betrachten Deutschland eher als ihre Heimat, als die Türkei.

    Also das stimmt mich doch ausgesprochen hoffnungsfroh. Würde man allerdings die Deutschen fragen, ob sie die Türken als hier beheimatet betrachten oder nicht, würden wahrscheinlich grade mal 15% diese Frage verneinen. Gegenüber der Sucht der Deutschen nach Integration aller Okkupanten, die sich nur irgendwie finden lassen, ist die diesbezügliche Verweigerungshaltung der Türken geradezu so etwas wie der letzte Lichtblick. In diesem Sinne: Mögen sie am besten ewig am liebsten nur unter Türken leben!

  2. […] Quelle: DIE RECHTE – Rhein-Erft […]

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