Zahl der Salafisten in einem Jahr verdoppelt

498751_web_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de

Der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, verkündete am Donnerstag, dass sich die Zahl der Salafisten in NRW innerhalb eines Jahres verdoppelt hat und nun rund 1000 Personen dieser Gruppe zugerechnet werden. Die Salafisten sind besonders radikale Islamisten, die immer häufiger beweisen, dass sie vor Gewalt nicht zurückschrecken.

Einer ihrer Anhänger, Murat K., griff im Rahmen einer Gegendemonstration drei Polizeibeamte mit einem Messer an. Zwei von ihnen verletzte er schwer. Währenddessen griffen auch seine Gesinnungsgenossen die Polizei an, vornehmlich mit Wurfgeschossen wie Steinen und Flaschen. Eine angegriffene Polizistin äußerte danach, dass sie das Gefühl hatte es geht um Leben und Tod.

Reue zeigte Murat K. auch vor Gericht nicht. Dadurch, dass der Staat der islamkritische Demonstration erlaubt habe, habe er sich mitschuldig gemacht. Von Meinungsfreiheit halten radikale Islamisten nichts. Jede Beleidigung des Islam, in diesem Fall des Propheten Mohammed, müsse bestraft werden. Was eine Beleidigung ist wird dabei sehr frei ausgelegt, letztendlich soll jede Kritik am Islam unterdrückt werden, auch mit Gewalt.

Eine Distanzierung von seiner Tat gab es von islamistischer Seite nicht. Im Gegenteil kündigten andere Islamisten an Geiseln nehmen zu wollen, um Murat K. freizupressen, der inzwischen zu einer 6jährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

Auch nach diesen Taten kam es zu weiteren Vorfällen. Unter anderem werden auch für den versuchten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof Salafisten verantwortlich gemacht.

Bei Razzien gegen Salafisten im Juni 2012 wurden auch Objekte in Pulheim durchsucht. Der Rhein-Erft-Kreis ist somit noch kein Schwerpunkt der Salafisten, wie das Bonn und Solingen sind, er bleibt aber selbstverständlich nicht von dieser Entwicklung verschont. Bei so extrem ansteigenden Zahlen von Salafisten darf man sich wohl auch in unser Region auf eine höhere Gefährdung einstellen.

Es wäre sinnvoll, wenn Innenminister Jäger endlich aufhören würde seine eigenen Landsleute zu unterdrücken, ob sie nun in der nationalen Opposition tätig sind oder einfach nur Fußballfans, und gegen die wirklichen Probleme vorgehen würde, nämlich die terroristische Bedrohung durch radikale Muslime.

Salafisten, die alle „Ungläubigen“ ablehnen und bereit sind mit Gewalt gegen diese vorzugehen, haben in unserem Land nichts verloren. Sofortige Abschiebungen sind mehr als angebracht.

Bildquelle: Gerd Altmann | pixelio.de

Kommentar verfassen