1. FC Köln stellt impfkritischen Mitarbeiter frei

Kaum ein Fußballverein in Deutschland brüstet sich so mit Toleranz und Vielfalt wie der 1.FC Köln. Immer wieder wird betont, wie wichtig diese Werte sind und sie sind fest im Vereinsbild, der Vereinssatzung und auch sonst im Kölner Stadtbild vertreten. Dazu gibt es Aktionen in diesem Zusammenhang praktisch in Dauerschleife, sodass mancher Fan schon Kritik an diesen äußerte. Diese stießen aber von Vereinsseite nicht auf sonderlich viel Toleranz, und die Vereinsführung zeigte ihr wahres Gesicht, wie bei einem Mitglied, der aufgrund der abgebildeten Zentralmoschee auf einem Trikot des Vereins seine Mitgliedschaft gut begründet kündigte, ist gerade der Verein DITIB hinter eben jener Moschee mehr als fragwürdig. Sind die Stimmen nämlich nicht auf Linie der linksgrünen Gesinnung, ist dies natürlich völlig inakzeptabel. Doppelmoral par excellance.

Auch in Sachen Corona schlägt der Verein weiter in diese Kerbe. Der Team-Manager Denis Lapaczinksi wurde von seinen Aufgaben entbunden, weil er von seinem Recht auf körperliche Selbstbestimmung und sich nicht impfen ließ. Auch seine kritische Meinung zu diesem Thema, wurde vom Verein als Grund zur Vertragsauflösung genannt, was wieder einmal zeigt, wie viel man vom Thema Meinungsfreiheit hält.

Die immer radikaleren Maßnahmen und Sprache gegenüber Ungeimpften erreicht derzeit ungeahnte Höhepunkte. Auch Uli Hoeneß vom FC Bayern äußerte sich skandalös zu diesem Thema, indem er wörtlich sagte: „Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen.“ und weiter, dass er bei diesem Thema „ziemlich militant“ werde. Das Herr Hoeneß es sonst mit der Rücksicht gegenüber der Gemeinschaft nicht so genau nimmt, ist durch seine Steuerhinterziehung, für die er bereits im Gefängnis saß, bekannt und somit sind seine Worte wohl eher Schall und Rauch. Es zeigt aber, wohin die Spaltung unserer Gesellschaft führt. Werden wir bald Forderungen von staatlicher Gewalt gegenüber Menschen hören, die eine andere Meinung als beispielsweise Uli Hoeneß oder die Vereinsführung des 1.FC Kölns haben? Oder gibt es von Personen die sich selbst als militant bezeichnen dann ebensolche Aktionen?

Wir stellen uns klar gegen eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Die Impfentscheidung muss weiterhin freiwillig bleiben und wir dürfen uns nicht zu einem autoritären System entwickeln, welches unter fadenscheiniger Moral seine Bürger gängelt.

Ein Kommentar

  1. Ich bin Anfang des letzten Jahres aus dem Verein ausgetreten, da ich mich mit diesen Werten nicht mehr identifizieren kann.
    Es ist wirklich widerlich, wie sehr sich der Verein der gesamten LGBTQ-Bewegung anbiedert.
    Ihr leistet hier im Rhein-Erft-Kreis wirklich sehr gute Arbeit.
    Macht weiter so und ich hoffe auf einen Wahlantritt zur Landtagswahl 2022 in NRW.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.