Alles schon vergessen?

Der aktuelle Präsident in der Ukraine Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj wird in den westlichen Ländern wie ein Held oder ein Popstar gefeiert.

So soll er sogar den „Freiheitspreis der Medien“ für seinen Kampf in der Ukraine erhalten. Die Jury begründete diese Entscheidung wie folgt:

„Präsident Selenskyj steht für eine Generation charismatischer Führer, die Menschen in der ganzen Welt für ihren Mut, ihre Vision und ihre Freiheitsliebe und Gerechtigkeit inspirieren.“.

Nun ja anscheinend hat man mal wieder hier im Westen vergessen, oder wahrscheinlich eher bewusst verdrängt, dass Selenskyj sicherlich kein Held ist, sondern auch eine sehr dunkle Vergangenheit hat, welche zu einem großen Anteil an der heutigen Eskalation in der Ukraine beigetragen hat.

So stand Selenskyj erst letztes Jahr regelmäßig hierzulande in der Kritik, da ihm massive Korruption vorgeworfen wurde. Durch die Enthüllung der „Pandora-Papers“ erhärtete sich der Verdacht gegen ihn massiv.

Sogar die „Bundeszentrale für politische Bildung“ veröffentlichte erst im Oktober letzten Jahres einen ausführlichen Artikel zu Selenskyj Offshore-Geschäften in den „Pandora-Papers“.

So soll dieser zusammen mit dem Oligarchen Ihor Walerijowytsch Kolomojskyj das eigene Volk ausgenommen und die eigene Steuerbehörde ausgetrickst haben. Der Oligarch musste sogar zwischenzeitig aufgrund seiner kriminellen Machenschaften das Land verlassen, konnte aber nach der Wahl seines Schützlings zum Präsidenten wieder einreisen.

Doch die Machenschaften des aktuellen Präsidenten der Ukraine stießen damals auf starken Unmut in der Bevölkerung und so war Selenskyj noch Anfang des Jahres 2021 massiv in den Umfragewerten gesunken. Die „Süddeutsche Zeitung“ begründete diesen Unmut damals wie folgt:

„Der Hauptgrund für Selenskijs Absturz aber ist sein Unwille zu echten Reformen. Selenskij führt das postsowjetische Herrschaftssystem fort und akzeptiert Korruption und Rechtlosigkeit im Austausch dafür, dass er und sein Apparat weitgehend die Kontrolle behalten. Selenskij hat, mit der Ausnahme seines Vorgehens gegen den kremlnahen Politiker und Medienmogul Wiktor Medwedtschuk, nichts getan, um die Macht der Oligarchen über weite Teile der Politik, der Medien und der Wirtschaft aufzubrechen“.

Wie sich die Zeiten doch ändern… denn heute ist von dieser Kritik nichts mehr zu lesen oder zu hören in den Medien.

Dabei müssten doch gerade diese aufgeschrien haben, als bekannt wurde das Selenskyj im Dezember letzten Jahres erneut zwei Fernsehsender in der Ukraine einfach verbot. Von einem Aufschrei fehlte aber jede Spur und auch der oft gepredigte Kampf um die Pressefreiheit spielte hierbei keine Rolle.

Die Liste der Schandtaten des amtierenden Präsidenten Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj ist noch weitaus länger, aber der bereits gewonnene Eindruck sollte reichen, um Selenskyj als das was er ist, nämlich einen Verbrecher zu demaskieren.

Einen Verbrecher sollte man nicht feiern, sondern für seine Taten zur Rechenschaft ziehen!

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