Bericht zur Kundgebung „Für einen Zirkus ohne Tiere!“ in Bedburg

Am vergangenen Wochenende gastierte der „Circus Constanze Busch“ in Bedburg. Daher wurde, von uns zuvor unbekannten Personen, eine Kundgebung unter dem Motto „Für einen Zirkus ohne Tiere!“ für Samstag (24. Februar) angemeldet, welche am Zirkusplatz gegen Tierhaltung im Zirkus protestieren wollte. Einige Personen aus unserer Umgebung machten sich auf den Weg, um die Kundgebung zu untersützen.

Vor Ort eingetroffen gingen wir davon aus, dass unsere Gruppe gerne gesehen wird, da wir rund ein Viertel der Teilnehmer gestellt hätten. Stattdessen stürmten zwei Personen der Gruppe „Tierrechte Rheinland“ auf uns zu, wobei es sich bei einer davon um den Anmelder handelte. Obwohl wir völlig neutral gekleidet waren, begann sofort Gesinnungsschnüffelei. Uns wurde vorgeworfen wir sähen nicht „links“ aus, was wohl aus unserem akkuraten und gepflegten Auftreten geschlussfolgert wurde.

Wir machten ihnen daraufhin deutlich, dass wir auch keineswegs vorhatten an einer linken Propagandaveranstaltung teilzunehmen, die den Tierschutz lediglich als Tarnmantel nutzt, sondern dass wir gegen die Haltung von Tieren im Zirkus protestieren wollten und den eingesperrten Tieren wohl solche Lagerkämpfe herzlich egal sind, wenn nur ihre unwürdige Haltung endet. Der Veranstalter erklärte daraufhin, dass sich seine Gruppe als „linksautonom“ sieht und wir nicht erwünscht wären, was zumindest bei einigen wenigen anderen Kundgebungsteilnehmern Missbilligung auslöste, denen es wohl tatsächlich hauptsächlich um Tierschutz ging und die sich auch nicht als „linksautonom“ sahen. Nachdem die Polizei ihm erklärte, dass sie keine Handhabe hat uns grundlos aus der näheren Umgebung zu entfernen, beließ er es allerdings bei bösen Blicken und Fotoaufnahmen unserer Gruppe mit der Drohung diese zu veröffentlichen.

Während Linksextreme nun wieder ihr wahres Gesicht gezeigt hatten und echte Tierschützer verjagen wollten, weil diese nicht ihren wirren Ansichten zustimmen, entschlossen wir uns selbstverständlich nicht an der Kundgebung teilzunehmen und stattdessen eigene thematisch passende Flugblätter in der direkten Umgebung an Passanten und Haushalte zu verteilen.


Auch hier zeigten die Linksextremen noch einmal ihr wahres Gesicht, indem sie wiederum die Polizei davon überzeugen wollten, dass wir grundsätzlich keine Flugblätter verteilen dürften und dies erst recht nicht direkt vor dem Eingang des Zirkusses, da ihnen schließlich verboten worden war dort ihre Kundgebung abzuhalten. Während die Polizei gegen das allgemeine Flugblattverteilen nicht vorgehen konnte und wollte, verbot man uns – höchstwahrscheinlich rechtswidrig, was ggf. im Rahmen einer Klage geklärt werden wird – die Verteilung direkt vor dem Eingang. Den Linksextremisten war es somit lieber, dass weniger Menschen über die unwürdige Behandlung von Zirkustieren informiert werden, als dass diese Aufklärung durch die ihrer Meinung nach „falschen“ Personen geschieht. Bezeichnend dafür, wie wichtig ihnen das angebliche Ziel ihrer Kundgebung tatsächlich war.


Ohne weitere Probleme konnten wir dann jedoch unsere Flugblätter in der Umgebung verteilen und damit nicht nur informieren, sondern auch aufzeigen, dass Umwelt- und Tierschutz niemals rein „linke“ Themen waren und es auch niemals sein werden. Schließlich wurde das erste maßgebliche Reichstierschutzgesetz am 24. November 1933 von den Nationalsozialisten erlassen und danach sowohl in der Bundesrepublik, als auch in der DDR übernommen. Auch bei den Grünen gab es, heute kaum vorstellbar, in den Anfangszeiten einen starken nationalen und konservativen Flügel. Nachdem die Grünen jedoch von kommunistischen Kaderorganisationen unterwandert wurden, wurde dieser allerdings aus der Partei vertrieben. In der Parteigeschichte nutzten dann (bis heute) Kommunisten, Pädophile und andere fragwürdige Gestalten den Mantel der angeblichen Öko-Partei, um ihre widerlichen Ziele voranzutreiben.

Nationalisten sind hingegen schon immer ihrem Gewissen gefolgt und haben sich daher folgerichtig auch durchgehend für den Tierschutz stark gemacht. Daher:

Für einen Zirkus ohne Tiere und für eine Tier- und Umweltschutzbewegung ohne linksextreme Beeinflussung!

Anbei der Text des verteilten Flugblattes:

Vom 23.-25. Februar gastiert in Bedburg der „Circus Constanze Busch“. Neben mehreren menschlichen Artisten, die ihre Fähigkeiten zur Schau stellen, werden leider auch Tiere mitgeführt, darunter Tiger, Zebras und Kamele. Gerade Wildtiere haben in einem Zirkus jedoch nichts zu suchen, da sie unter den Gegebenheiten leiden.

Die Bundestierärztekammer fordert daher schon lange ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Prof. Mantel, ehemaliger Präsident der Bundestierärztekammer, erklärte dazu:

Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert. Die Zirkuswagen sind in der Regel klein und in der Manege müssen die Wildtiere ein festgelegtes Bewegungsprogramm durchführen. In den temporären Gehegen können die Tiere keine Reviere einrichten, sich also nie „zuhause“ fühlen, auch wenn sie dort mehr Bewegungsfreiheit haben. Aus Sicht des Tierschutzes ist ein Verbot von allen Wildtierarten im Zirkus angezeigt.

Probleme sind unter anderem:

  • Beengte Platzverhältnisse, gerade bei den häufigen Umzügen der Zirkusse, die zudem auch Stress für die Tiere bedeuten

  • Enormer Bewegungsmangel, fehlende Rückzugs- und Beschäftigungsmöglichkeiten

  • Häufig fragwürdige Trainingsmethoden

  • Verhaltensstörungen der Tiere, welche durch die nicht-artgerechte Haltung ausgelöst werden

Bereits heute ist die Haltung von Wildtieren im Zirkus in der Mehrzahl der EU-Staaten folgerichtig verboten, Deutschland hinkt hier im Tierschutz deutlich hinterher.

Auch auf kommunaler Ebene könnte man daran arbeiten. Alleine in Nordrhein-Westfalen haben über 20 Gemeinden kommunale Wildtierverbote erlassen, Bedburg beließ es bisher leider bei einer fruchtlosen Resolution an den Bundestag. Auch deshalb unterstützen wir heute als Partei „Die Rechte“ (www.rechte-rhein-erft.com) diese Kundgebung von Tierschutzaktivisten, damit die Politik endlich aufwacht. Wir brauchen konkrete Schritte und Gesetze zum Schutz der Tiere, keine leeren Worte!

Das „Kulturgut Zirkus“ an sich ist dadurch in keiner Form gefährdet. Der allgemein bekannte „Circus Roncalli“ verzichtet bereits seit den 90er-Jahren freiwillig auf Wildtiere und ab diesem Jahr allgemein auf Tiere in den Vorstellungen. Hunderttausende Besucher pro Jahr zeigen, dass auch so ein ansprechendes Erlebnis geboten werden kann. „Wir haben uns zum Wohle der Tiere gegen die Tiere entschieden.“ erklärte dazu der Mediendirektor des Circus Roncalli. Diesem Beispiel sollten alle Zirkusse folgen.

Wir wollen keine Tiere zu unserer Belustigung leiden lassen! Deshalb: Für einen Zirkus ohne Tiere! Ein Spaß für die ganze Familie, ganz ohne negative Begleiterscheinungen!

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