Die Mietpreise steigen weiter im Rhein-Erft-Kreis

Bezahlbarer Wohnraum ist heutzutage fast zu einem Luxusgut geworden. Gerade im Westen der Republik steigen die Mietpreise ins unermessliche und davon bleiben Landkreise wie der Rhein-Erft-Kreis auch nicht verschont.

Denn gerade der Rhein-Erft-Kreis mit seiner Nähe zu Köln wird für viele immer interessanter.

So berichtet auch Radio Erft, dass der Mieterverein Köln davon ausgeht, dass dem Rhein-Erft-Kreis ein Mietpreiswahnsinn wie in Köln droht, da immer mehr Wohnungssuchende ihren Radius aufgrund der steigenden Mieten in Köln auch auf unser Kreisgebiet erweitern.

Zwar schlägt der Mieterverein Köln verschiedene Problemlösungen wie beispielsweise die Beteiligung von Investoren an den Kosten für die Infrastruktur vor, aber diese beseitigen wie üblich nur die Symptome und lösen nicht das Problem unbezahlbarer Mieten.

Die Frage, wie es zu der Situation mit der enormen Nachfrage von Wohnungssuchenden, aber dem zu geringen Angebot an Wohnraum gekommen ist, bleibt unbeantwortet.

Die Gründe für die starke Nachfrage sind beispielsweise: Mangelnder sozialer Wohnungsbau, Spekulation, Vereinzelung der Menschen oder auch die Zuwanderung. Dies bleibt natürlich weitestgehend ungenannt.

Es sollte eigentlich immer noch so sein, dass der Staat eine besondere Verantwortung dafür trägt, dass zumindest die Grundbedürfnisse des Volkes erfüllt werden und dazu gehört auch eine bezahlbare Wohnung.

Die Realität sieht leider anders aus!

So findet eine staatlich geförderte zunehmende Zerstörung unserer Gesellschaft statt, welche zu einer Vereinzelung der Menschen führt. Der soziale Wohnungsbau stagniert schon seit Jahrzehnten und durch eine von diesem System bewusst gesteuerte Masseneinwanderung entsteht eine weitere Verknappung des Wohnungsangebots.

Vor solchen Problemen verschließen die herrschenden Politiker auch wieder die Augen und predigen stattdessen lieber viel heiße Luft, wie bei der Einführung einer „Mietpreisbremse“, um damit den Wähler bis zur nächsten Wahl ruhig gestellt zu haben.

Eine nachhaltige Politik für eine lebenswerte Zukunft sieht anders aus!

Bildquelle: Erich Westendarp | pixelio.de

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