Die Ruhe vor dem Sturm

Als im vergangenen Winter zahlreiche Menschen auf die Straßen gingen, um gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zur demonstrieren, handelte es sich dabei um die wohl größte Protestbewegung die die Bundesrepublik bislang gesehen hat.

Nun sind die Maßnahmen runtergefahren wurden und entsprechend hat sich der Protest auch massiv verkleinert.

Doch der nächste Herbst steht bereits vor der Türe und damit verbunden auch die nächste Eskalation der Corona-Maßnahmen.

Zusätzlich neben der Corona-Situation wird sicherlich auch die Energiekrise, die steigenden Lebensmittelpreise durch die Inflation und auch das Sterben der deutschen Landwirtschaft, den Protesten nochmals neuen Wind geben und diese anwachsen lassen.

Vor eben diesem Aufwind hat die herrschende Politik massiv Angst. Die Corona-Proteste waren schon ein Dorn im Auge der Bundesregierung. Was wird dann ein noch größerer Protest sein?

Neben der Bundesinnenminsterin Nancy Faeser, befürchtet auch die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, dass es zu Volksaufständen kommen könnte.

Zwar rudert Baerbock zumindest teilweise wieder zurück, aber die Angst bleibt bestehen.

Diese Angst ist auch berechtigt, denn dieser Herbst und Winter dürfte sehr spannend werden. Der Frust und die Wut über die hausgemachte Krise, sowie natürlich auch über die Corona-Maßnahmen, werden noch mehr Bürger auf die Straße treiben.

Diese Proteste müssen dann von der nationalen Bewegung massiv unterstützt werden!

Es ist dann der falsche Zeitpunkt sich in Grabenkämpfe oder Distanzierungen zu verlieren, sondern bei den kommenden Protesten ist eine geeinte nationale Bewegung gefragt, welche über Partei- und organisationsgrenzen hinweg zusammenarbeitet.

Dazu sollten keine eigenen Versammlungen angemeldet werden, mit der Hoffnung dass der aufgewachte Bürger sich dieser anschließen wird, sondern es sollten die, wie bei den Corona-Protesten, bereits angemeldeten Protestversammlungen unterstützt werden.

Lieber sollte man nämlich das Wissen, was die nationale Bewegung über Jahrzehnte hinsichtlich dem Versammlungsrecht und dem allgemeinen Durchführen von Versammlungen gesammelt hat, den mutigen Bürgern die jetzt aufgewacht sind, zur Verfügung stellen, um mit diesen schlussendlich dann eine Allianz zu bilden.

Natürlich wird es auch bei dieser Allianz wieder einzelne Punkte geben, bei denen man keinen gemeinsamen Nenner finden wird, dennoch sollte das niemanden grundsätzlich von einer Zusammenarbeit abhalten, denn es steht dafür einfach viel zu viel auf dem Spiel.

Man mag die aktuelle Ruhe vor dem aufziehenden Sturm im kommenden Herbst vielleicht jetzt noch etwas genießen können, dennoch sollte man frühzeitig die notwendigen Voraussetzungen schaffen um den Herbst nicht zu verschlafen!

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