Erfurt: Rund 1000 Aktivisten bei parteiübergreifender Demonstration zum 1. Mai!

Es war ein gelungener Arbeiterkampftag im Jahr 2018: Rund 1000 Aktivisten fanden sich am 1. Mai am Erfurter Hauptbahnhof zu einer parteiübergreifenden Demonstration ein – darunter auch zahlreiche Aktivisten aus verschiedensten Gliederungen der Partei DIE RECHTE. Ohne nennenswerte Gegenproteste, konnte ein erfolgreicher Aufzug durch die Erfurter Innenstadt durchgeführt werden, erfreulicherweise spielte auch das Wetter mit und zeigte sich pünktlich zum Marschbeginn von seiner Sonnenseite. Am Mikrophon konnten die NPD-Vertreter Udo Voigt (Europaabgeordneter), Frank Franz (Parteivorsitzender) und Thorsten Heise (Landesvorsitzender Thüringen) begrüßt werden, auch der JN-Bundesvorsitzende Christian Häger ergriff das Wort. Als nordrhein-westfälische Aktivisten sprachen zudem Sascha Krolzig (Bundesvorsitzender DIE RECHTE), sowie Sven Skoda (freier Nationalist). Während Krolzig in seiner Rede insbesondere den Bezug der nationalen Bewegung zur Lohnarbeit thematisierte und kritisierte, machte Skoda deutlich, wohin der politische Kampf führen muss: Zu einer Mobilisierung der Massen und einem konsequenten Vorgehen gegen die politischen Verantwortlichen, welche derzeit noch in ihren Palästen über dem Volk thronen. Insgesamt bot die Demonstration in weiten Teilen ein diszipliniertes und optisch ansprechendes Bild (selbstredend gab es, wie wohl auf jeder rechten Versammlung, ganz gleich aus welchem Spektrum, einige Ausnahmen, die aber in der Regel zurechtgewiesen wurden), wobei insbesondere der JN-Block, welcher den Aufzug anführte, sowie der DIE RECHTE – Block, der sich vor allem aus nordrhein-westfälischen Aktivisten zusammensetzte, durch ein einheitliches Auftreten und das Mitführen zahlreicher Fahnen positiv hervorstechen konnte.

Einheitliche Mottohemden als Solidaritätsaktion für Ursula Haverbeck

Die Aktivisten aus Nordrhein-Westfalen nutzten den 1. Mai, um mit einer Mottohemden-Aktion auf die Situation von Ursula Haverbeck hinzuweisen, die ab dem 2. Mai 2018 täglich mit einer Inhaftierung rechnen muss – der Staat möchte Deutschlands bekannteste Dissidentin trotz ihrer bald 90 Jahre in ein Gefängnis sperren. Die Aktion, die kurzfristig geplant worden war und an der sich rund ein Fünftel der Demonstranten beteiligten, stieß auf ein erfreulich positives Echo. Offenbar haben auch die Berichte der letzten Wochen, bei denen Ursula Haverbeck nicht zuletzt wegen der Europawahl-Kandidatur für DIE RECHTE noch einmal für großen Gesprächsstoff innerhalb der nationalen Bewegung sorgte, bereits erste Früchte getragen: Auch Kameraden von Organisationen, die bisher eine allzu deutliche Solidarisierung mit Ursula Haverbeck (z.T. aus taktischen, z.T. sicherlich auch aus politischen Erwägungen ihrerseits) scheuten, erklärten während der Maidemonstration in ihren Redebeiträgen, den Kampf für die Freiheit von Ursula Haverbeck zu unterstützen. Gerade in der momentanen Situation, in der jederzeit mit einer Vollstreckung der Haftstrafe gerechnet werden muss, ist es ein positives Signal, dass die Aufopferung von Frau Haverbeck breite Anerkennung findet und nicht nur Beispiel, sondern Ansporn ist, für die Meinungsfreiheit einzutreten.

Neben der parteiübergreifenden Demonstration in Erfurt, die maßgeblich von NPD/JN und DIE RECHTE, sowie einigen parteifreien Gruppierungen getragen wurde, fand am 1. Mai 2018 eine weitere Versammlung in Chemnitz statt, bei welcher sich beim „3. Weg“ ca. 6 – 700 Teilnehmer einfanden, außerdem führten bürgerlich-rechte Kreise in verschiedenen, mitteldeutschen Städten kleinere Kundgebungen durch. Unter Berücksichtigung dieser Veranstaltungen, ist davon auszugehen, dass im Jahr 2018 bundesweit etwa 2000 nationale Demonstranten auf die Straße gegangen sind – das sind zwar mehr als im vergangenen Jahr, aber doch weniger, als vor einigen Jahren, in denen der Arbeiterkampftag noch für nahezu jeden politischen Aktivisten einen Pflichttermin darstellte. Für die Zukunft muss deshalb auch die Bedeutung des 1. Mai wieder verstärkt hervorgehoben werden und der Protest regional besser verteilt sein, um das vorhandene, deutlich höhere Mobilisierungspotential wieder effektiver auszuschöpfen. Der 1. Mai 2018 in Erfurt kann dennoch als Erfolg verbucht werden und war eine würdige Begehung des Feiertages, der seit dem Jahre 1933 in Deutschland arbeitsfrei ist!

Nachfolgend einige Bildimpressionen vom 1. Mai 2018 in Erfurt:

Sascha Krolzig sprach bei der Auftaktkundgebung zu den Demonstranten


Lautstark durch die Innenstadt: Der 1. Mai 2018


Mit schwarz-weiß-roten Fahnen zogen die Aktivisten durch Erfurt


Führte die Demonstration an: Ein Block der Jungen Nationalisten


Auch Aktivisten aus Baden-Württemberg unterstützen die Demonstration


Klare Botschaft: Solidarität mit Ursula Haverbeck!


Kaum wahrnehmbar: Der linksextreme Gegenprotest


Klare Worte bei der Abschlusskundgebung fand der Düsseldorfer Sven Skoda

Quelle: DIE RECHTE – Bundesseite

Kommentar verfassen