Fridays for Future demonstriert in Köln und im Rhein-Erft-Kreis

Am 19. März 2021 rief die „Fridays for Future“ Bewegung wieder einmal zum Klimastreik auf. Die Kundgebungen, die in Köln mit verschiedenen Themen stattfanden, erinnerten allerdings eher an eine Kundgebung der örtlichen Antifa. Auch in Pulheim fand eine Demonstration statt, diese erinnerte eher an ziellos umher laufende Personen als an den Umweltschutz. Die Ähnlichkeit mit der Antifa dürfte kein Zufall sein. Laut dem Kölner-Stadt-Anzeiger nahmen daran über 100 Personen teil, wobei man erwähnen muss, dass ein Teil davon mitgebrachte Kinder waren, welche die gesamte Tragweite eines solchen Themas und vor allem die radikalen Forderungen der Bewegung wohl kaum in Gänze verstehen.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatten sich mehrere Anwohner über die illegale Plakatierung zur Bewerbung eben jener Veranstaltung in sozialen Medien beschwert. Dieses Vorgehen ist für selbsternannte Klimaschützer keine Seltenheit. Während man groß von Umweltschutz redet, verdreckt man sehr häufig durch eigene Aktionen eben jene Umwelt.

Inhaltlich ging es natürlich wieder einmal darum, dass es einen radikalen Umbau unserer Gesellschaft zum Wohle des Planeten bedarf. Im Grunde sei der Mensch, und vor allem die derzeitige Verkehrs- und Energiepolitik sowie das Konsumverhalten Schuld an allem. Sicherlich ist dies in einigen Fällen auch richtig, und auch wir erkennen die Verschmutzung der Umwelt als ein grobes Fehlverhalten des Menschen an, welches aber nicht allein durch Schröpfung der Bürger mit immer höherer Besteuerung oder hohen Energiepreisen allein gelöst werden kann. Auch eine Verbotspolitik ist der falsche Weg. Das einzige, was diese Forderungen schaffen werden, ist eine weitere soziale und wirtschaftliche Spaltung unseres Landes. Mobilität und Energie muss weiterhin bezahlbar bleiben!

Was wir brauchen ist eine innovative Energiepolitik, die nicht Tausende Arbeitsplätze zerstört, sondern realistische und lösungsorientierte Möglichkeiten bietet, neuartige Energien zu nutzen und von reinen Schuldzuweisungen und „Schwarz-Weiß-Denken“ absieht. Dies jedoch vermisst man bei Bewegungen wie „Fridays for Future“ sehr häufig.

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