Gedanken zum neuen „Selbstbestimmungsgesetz“

Das Karussell des Irrenhauses BRD dreht sich weiter und weiter. Und wer glaubte, es könne nicht noch abstruser und degenerierter im einstigen Land der Dichter und Denker hergehen, wurde wieder einmal eines besseren belehrt.

Denn die Ampel-Koalition stellte jüngst ihren Vorschlag zum neuen „Selbstbestimmungsgesetz“ vor. Darin vorgesehen ist unter anderem, dass jeder Bürger ab 14 Jahren einmal pro Jahr sein Geschlecht und seinen Vornamen ändern dürfe, und dies keinem psychologischem Gutachten mehr bedürfen soll. Bisher mussten Transsexuelle zwei psychologische Gutachten vorlegen, damit sie ihr Geschlecht ändern dürfen. Gerade für Kinder und Jugendliche macht dies natürlich Sinn, da so ein Missbrauch durch Dritte oder eine einfache pubertäre Sinnkrise ausgeschlossen werden kann.

Weitere Probleme dieses Gesetzes sind natürlich offenkundig. Wie steht es um die Sicherheit für Frauen und Mädchen, wenn Triebtäter dies ausnutzen und somit in die intimsten Lebensbereiche eindringen? Als diese Frage ein Journalist der Bundesfamilienministerin Lisa Paus auf der Pressekonferenz zur Vorstellung dieses unsäglichen Gesetzes stellte, kam von dieser bloß die Antwort, dass Transfrauen ja Frauen sein. Das klingt wieder einmal nach typischem grünen Realitätsverlust.

Im Grunde ist die gesamte Genderdebatte keine wissenschaftliche, sondern eine zutiefst ideologische. Grüne und rote Kulturmarxisten wollen die Menschen in ihrem Sinne umerziehen. Im Zweifel natürlich die Kinder von ihren Eltern entwurzeln und zu einem Kulturkampf der Generationen aufrufen wie es schon die Kommunisten vor ihnen taten.

Das diese Debatte mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun hat, zeigen zwei weitere Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit. Am Kölner Dom stand seit jeher der sogenannte „Domherrenfriedhof“. Dort liegen bisher bloß die Domkapitulare, alles Männer. Doch laut einiger Verwirrter, wäre der Name trotzdem nicht mehr zeitgemäß und soll ab nächstem Jahr bloß „Domfriedhof“ heißen. Welcher Minderheit damit nun geholfen sein soll bleibt offen.

Auch die Toleranz ist bei den Genderverwirrten häufig eine Einbahnstraße. So werden Personen, die eine andere Meinung vertreten, schnell denunziert und als „rechtsradikal“ abgestempelt. Zuletzt wurde wieder einmal ein Vortrag einer Biologin an der Humboldt Universität in Berlin abgesagt, weil ein Studentenverbund, der sich ironischerweise auch noch als kritische Juristen bezeichnet, zu Protesten aufgerufen hatte. Diese Art der Unterdrückung von anderen Meinungen ist bei linken Moralaposteln schon lange Usus und wird von den Medien und der Politik meist nur wenig kritisiert.

Eins ist klar. Die Macher dieses Gesetzes befinden sich im Kampf gegen die Familie und die Natur. Wir als anständige Deutsche und Europäer sind aufgefordert sie zu verteidigen!

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