Kerpen: Schlammschlacht um Ersten Beigeordneten im Stadtrat

Es war doch eine große Überraschung als Mahmoud Al-Khatib, der der SPD angehört, zum Ersten Beigeordneten im Februar diesen Jahres gewählt wurde.

Zu diesem Zeitpunkt galt Al-Khatib als ein „Musterbeamter“, so betitelten ihn zumindest die Rheinischen Anzeigenblätter.

Doch genau dieser angebliche „Musterbeamte“ sorgt aktuell im Kerpener Stadtrat für mächtig Wirbel.

So soll Al-Khatib nicht zum Ersten Beigeordneten ernannt werden, weil gegen ihn der Vorwurf der „häuslichen Gewalt“ im Raum steht.

Der Libanese soll laut dem aktuellen Vorwurf seiner Frau gegenüber gewaltätig geworden sein. Ein entsprechendes Verfahren soll durch Zahlung einer Geldauflage gegen ihn eingstellt worden sein. Zudem soll Al-Khatib nicht an der Aufklärung dieses Vorwurfs mitgewirkt haben.

Allen voran der umstrittene Bürgermeister Dieter Spürck (CDU) sieht ernstliche und nicht ausgeräumte Zweifel an der persönlichen Eignung von Al-Khatib für das Amt des Ersten Beigeordneten in Kerpen.

Doch auch Spürck ist kein unbeschriebenes Blatt. Denn so wurde gegen diesen im April 2019 eine Hausdurchsuchung durchgeführt und Ermittlungen wegen angeblicher Bestechlichkeit eingeleitet. Natürlich wies Spürck die gemachten Vorwürfe als haltlos zurück.

Natürlich nutzen Al-Khatib und seine antideutschen Genossen von SPD bis Linkspartei das Ganze als eine schmutzige Hetzkampagne und fordern nun den Rücktritt von Bürgermeister Spürck.

Schon damals nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen Spürck forderten allen voran die linksextremen Parteien im Stadtrat seinen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters, weil dieser angeblich keine „charakterliche Eignung“ für das Amt habe.

Bis heute gibt es jedoch weder eine Verurteilung noch eine Bestätigung des Vorwurfs gegen Spürck; dennoch ist die Forderung nach seinem Rücktritt wieder mehr als aktuell.

Dieser ganze Zirkus im Kerpener Stadtrat zeigt deutlich, dass es den dortigen Parteien nur um ihren erbärmlichen Machterhalt geht und um die Gewinnung neuer Posten.

Besonders die linksextremen Parteien im Stadtrat machen sich lächerlich, indem sie den Rücktritt von Spürck fordern, aber zeitgleich sich für die Ernennung eines angeblichen Frauenschlägers zum Ersten Beigeordneten stark machen. Eine ernsthafte Bekämpfung von Korruption und Kriminalität sieht anders aus!

Ein Kommentar

  1. Hier will doch jeder nur seinen Vorteil und nicht das Wohl der Kerpener Bevölkerung.

    Schämt euch, ihr Politiker im Kerpener Stadtrat!

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