Kerpen: Stadt verkauft nicht genutzte Wohncontainer für Asylbewerber – ein riesiges Minusgeschäft

Der Rat der Stadt Kerpen hat beschlossen 311 unbenutzte Wohncontainer, die vor rund zwei Jahren für 2,1 Millionen Euro zur Unterbringung von Asylbewerbern angeschafft wurden, wieder zu verkaufen. Dadurch sollen Kosten von 78.120 € für die jährliche Lagermiete eingespart werden. Da auf dem Markt aktuell ein Überangebot besteht, wird man allerdings für den Verkauf wohl nur Spottpreise erzielen.

In ihrem Antrag zum Thema zeigen sich die Grünen wieder von ihrer besten Seite. Sie schreiben unter anderem: „Auch wenn niemand von uns sicher sein kann, ob es nicht in den kommenden Monaten eine Flüchtlingswelle wie in 2015 gibt, scheint es so zu sein, dass sich Europa dagegen organisiert hat. Wir Grüne bedauern ausdrücklich die Nichtbereitschaft von manchen Politikern und/oder Bürgern in Europa zu helfen und werden uns immer für eine menschliche Sozialpolitik – nicht nur, aber für die Flüchtlinge – einsetzen.“ Verantwortlich erklären sich für den Antrag die Grünen-Abgeordneten Peter Kunze und Manuel Carrasco Molina.

Übersetzt wünschen sich die Grünen also eine weitere, völlig unkontrollierte, illegale Masseneinwanderung wie im Rahmen der Asylkrise 2015. Anstatt zu sehen und einzugestehen, dass Deutschland weit mehr geleistet hat, als jemals von ihm zu erwarten war, wird noch beklagt, dass die Bürger irgendwann auch mal genug von dieser Entwicklung haben. Den Grünen reichen offensichtlich weder Milliardenausgaben, welche unser Land überfordern, noch die dramatisch verschärfte Sicherheitslage, um ihren Irrweg einzusehen – sie sind offensichtlich erst zufrieden, wenn Deutschland vollends am Boden liegt und von ausländischen Heerscharen überlaufen wurde.

Alleine durch die Anschaffung und den Verkauf der Wohncontainer dürfte Kerpen ein weiterer Schaden von weit über einer Million Euro entstehen. Zum genauen Wertverlust wollen sich weder Verwaltung, noch Kämmerer bisher äußern, letzterer schreibt einzig: „Es wird lediglich auf das Risiko eines erheblichen Wertverlusts hingewiesen mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den Stand der Allgemeinen Rücklage.

Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen, wie dieser „erhebliche Wertverlust“ aussehen dürfte. Angeschafft wurden Wohncontainer etwa in Waldeck und Diemelstadt für 15.000 Euro, der Verkaufserlös lag bei 500-2000 Euro. Im besten Fall gab es also etwas mehr als 13% des Einkaufspreises. Umgerechnet auf Kerpen wären 13% 273.000 Euro – ein Verlust von mehr als 1,8 Millionen Euro! Bürgermeister Dieter Spürck (CDU) äußerte zu dieser enormen Geldverbrennung nur: „Hinterher ist man immer klüger.

Bildquelle: Kai Niemeyer | pixelio.de

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