Köln: Widerstand gegen den Muezzin-Ruf

Der Widerstand gegen den Muezzin-Ruf in Köln wächst weiter!

Als die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, ihr neuestes Pilotprojekt bekannt gab, war die Empörung groß, denn die Stadt Köln erlaubt nämlich den Moscheengemeinden im Stadtgebiet durch Muezzin-Rufe zum Freitagsgebet aufzurufen. Die Moscheengemeinden müssen dazu einen Antrag bei der Stadt stellen und das Projekt ist vorerst auf 2 Jahre befristet.

Die Kritik an der Einführung dieses Pilotprojekts kommt aus den verschiedensten Richtungen. Neben der Kritik von nationalen Parteien oder Organisationen, gibt es aber auch immer wieder Kritik aus Ecken, mit denen man vielleicht nicht direkt gerechnet hätte.

Unter den Kritikern befinden sich nämlich beispielsweise auch Ex-Muslime, welche direkt aus Protest, kurz nach der Bekanntgabe des Pilotprojekts, eine Kundgebung vor der Zentralmoschee in Köln durchführten.

Ebenso meldete sich auch ein ehemaliger Verfassungsrichter zu Wort und kritisierte die Entscheidung der Stadt Köln hart. Die Entscheidung soll demnach ein „politischer Triumph ersten Ranges“ für den türkischen Präsidenten Erdogan sein, da fast alle Moscheengemeinden der Stadt der Oberaufsicht der DITIB unterliegen.

Selbst die sozialdemokratische Politikerin Dr. Lale Akgün meldete sich mit einem Beitrag zu Wort und nannte die Entscheidung einen „Etappensieg für den politischen Islam“.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln nahm sich natürlich der Kritik nicht an, sondern versuchte diese mit leeren Phrasen von Respekt, Toleranz und Menschlichkeit abzutun.

Unterstützung hingegen bekam Henriette Reker ausgerechnet vom Chef der Liberalen, Christian Lindner, indem dieser die Einführung dieses Pilotprojekts begrüßte und etwas von einem gesellschaftlichen „Miteinander“ erzählte. Herr Lindner hat anscheinend vergessen oder will es nicht wahrhaben, wie wenig seine liberalen Werte den politischen Islam interessieren und was dieser von diesen hält.

Natürlich war es abzusehen, dass die Einführung dieses Projekts zu massiver Kritik führen würde.

Ob das auch Henriette Reker bewusst war und ob ihr auch bewusst war, dass sie mit diesem Pilotprojekt die Gesellschaft in Köln und auch in der ganzen Bundesrepublik weiter spalten würde, kann man nicht mit Gewissheit sagen. Wer aber ernsthaft glaubt, dass der Muezzin-Ruf etwas mit „freier Religionsausübung“ zu tun habe, der hat keine Ahnung von der Theologie oder Geschichte des politischen Islams und macht sich mit den immer gleichen Worthülsen von „Toleranz“, „Respekt“ oder „Menschlichkeit“ einfach nur noch lächerlich.

Die Genehmigung des Muezzin-Rufs ist nämlich nichts anderes als ein weiteres Stück Landnahme und ein weiterer Schritt in Richtung der Islamisierung unserer Heimat!

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