Köln/Hürth: Überregionale afrikanische Betrügerbande ausgehoben

Die Kölner Polizei gab am Dienstag (30. Mai) bekannt, dass es ihr gelungen ist eine überregional agierende Betrügerbande auszuheben. Insgesamt kam es zur Durchsuchung von 23 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Berlin. Ein 44-jähriger Mann aus Hürth wurde aufgrund eines Haftbefehles festgenommen. Bei allen Verdächtigen handelt es sich um Afrikaner aus dem Kongo und Angola.

Bei den Durchsuchungen wurden knapp 10.000 US-Dollar, Kontoauszüge, EC-Karten, Computer, gefälschte Reisepässe sowie gestohlene und verfälschte Überweisungsträger sichergestellt. Den Afrikanern wird vorgeworfen mit gefälschten Überweisungsträgern Geld und Waren im Wert von über 300.000 Euro erlangt zu haben.

Bereits seit November 2016 wurde gegen die Gruppe ermittelt. Sie eröffneten mit gefälschten Ausweisdokumenten Bankkonten und stahlen aus Briefkästen in Bankfilialen bereits unterschriebene Überweisungsträger, um so die Unterschriften ihrer Opfer fälschen zu können.

Insgesamt wurden durch die Ausländerbande innerhalb eines Jahres rund 600 Straftaten begangen, wodurch sie sich bis zu vier Millionen Euro widerrechtlich hätten aneignen können. In vielen Fällen wurden die Fälschungen allerdings noch rechtzeitig erkannt, wodurch die Taten scheiterten.

Bildquelle: Thorben Wengert | pixelio.de

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