NRW: Landesparteitag stellt Weichen für rechte Politik der nächsten Jahre

Kurz vor Jahresende, fand am Samstag (15. Dezember 2018) der vierte Parteitag des DIE RECHTE – Landesverbandes Nordrhein-Westfalen statt, dem größten Verband innerhalb der Partei. Vor einem gut gefüllten Versammlungssaal, gab der ausscheidende Vorstand seinen Rechenschaftsbericht ab, wobei neben einer kleinen Übersicht der vielfältigen Aktionen der Strukturausbau hervorgehoben wurde, nach einer Zeit der Stagnation ist es – insbesondere im letzten Jahr – in NRW gelungen, neue Verbände zu gründen und in arbeitsfähige Strukturen zu überführen. Passend dazu, stieg die Mitgliederzahl von etwa 200 zum Jahresende 2016 auf 330 im Dezember 2017, Karteileichen und Beitragsschuldner werden zudem regelmäßig gestrichen, so dass sich dieser Wert, auch in Konkurrenz zu den Übrigen Parteien des nationalen Lagers, durchaus sehen lassen kann. Auch im Hinblick auf ihre Mobilisierungsfähigkeit, ist DIE RECHTE im radikalen Spektrum der wichtigste Akteur in Nordrhein-Westfalen.

Sascha Krolzig als Landesvorsitzender wiedergewählt

Alter und neuer Vorsitzender des Landesverbandes NRW ist der nationale Verleger Sascha Krolzig, der mit einem Ergebnis von über 95 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt wurde. Ihm stehen als Stellvertreter der Dortmunder Stadtrat Michael Brück, sowie der langjährige, parteifreie Aktivist Sven Skoda aus Düsseldorf, der jüngst in DIE RECHTE eintrat, zur Seite. Komplettiert wird der Vorstand durch Alexander Deptolla und Dietrich Surmann (beide Dortmund), Daniel Borchert (Wuppertal) und Henry Schwind (Gelsenkirchen). Primäres Ziel des Vorstandes, der sich als Bindeglied zwischen den weitgehend autonomen Kreisverbänden, sowie dem Bundesverband der Partei versteht, ist es, die Verbände auf den Europawahlkampf 2019, sowie den Kommunalwahlkampf 2020 vorzubereiten, die Aktivitäten in den einzelnen Regionen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass DIE RECHTE auch weiterhin ihren offensiven Kurs beibehält, der sie zu einer einzigartigen Formation macht, deren wichtige Rolle es im weit gefächerten, rechten Lager Nordrhein-Westfalens weiter zu festigen gilt.

Im Anschluss an den Landesparteitag fand zudem ein Vernetzungstreffen statt, zu dem auch Parteivertreter aus anderen Bundesländern angereist waren, neben innerparteilichen, organisatorischen Angelegenheiten, waren auch der Europawahlkampf 2019, sowie mögliche Maßnahmen gegen Meinungszensur im Internet, die rechten Parteien entgegen schlägt, wichtige Themen.

Quelle: dortmundecho.org

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