Reconquista Germanica, #ichbinhier und Reconquista Internet

Momentan arbeiten sich die Medien an rechten Internetaktivisten ab, die gezielt versuchen würden Diskussionen zu beeinflussen und ihre Positionen in die Welt zu tragen, besonders rückt dabei das Netzwerk „Reconquista Germanica“ in den Fokus. Dabei wird konsequent „übersehen“, dass solche Netzwerke auf der Gegenseite bereits vorher bestanden und diese wesentlich böswilliger aufgebaut sind.

Während man einem Netzwerk wie „Reconquista Germanica“ nämlich sicherlich nicht vorwerfen kann auch nur ansatzweise ein Geheimnis aus ihrer politischen Einstellung zu machen, gehen linke Netzwerke wesentlich perfider vor. Anstatt offen zuzugeben, dass man die eigenen Einstellungen prominent positionieren möchte, spricht man hier durchgehend von „Vernunft gegen Hetze“, „Liebe gegen Hass“ und versucht sich einen politisch neutralen Anstrich zu geben. Angeblich würde es ihnen nur um eine angenehmere Diskussionskultur im Internet gehen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen weiteren Versuch ihnen nicht passende politische Positionen auszugrenzen.

Da die Fakten schon lange die Aussagen der nationalen Opposition stützen, versucht man nun jede ernsthafte Diskussion zu unterdrücken, frei nach der Prämisse: Deine Argumente sind nicht diskussionswürdig, sondern Hetze, deine Einstellung ist nicht legitim, sondern Hass. Dafür macht man schon lange das, was man der anderen Seite nun vorwerfen möchte: Man findet sich in Gruppen zusammen, sucht sich gezielt Diskussionen heraus und tritt dort gehäuft in den Kommentarspalten auf, drückt bei Kommentaren aus der eigenen Gruppe auf „Gefällt mir“, um sie so nach oben zu bringen und eine wesentlich größere Zustimmung zu solchen Positionen vorzutäuschen, als sie tatsächlich vorhanden ist.

Über die Hintergründe von #ichbinhier

Gruppen, wie #ichbinhier, sollen dabei wirken, als wären sie von Durchschnittsbürgern aufgebaut worden und von selbst rasant gewachsen, da sie die Mehrheit vertreten, welche sich nun endlich zur Wehr setzt. Tatsächlich wurde #ichbinhier von Hannes Ley gegründet, einem selbstständigen Kommunikationsberater mit besonderem Augenmerk auf digitaler Produktplatzierung, also einem Spezialisten, der mit solchen Kampagnen sein Geld verdient.

Zusätzlich wurde das Projekt von Anfang an durch die Massenmedien hochgeschrieben. Obwohl die Gruppe erst im Dezember 2016 gegründet wurde, setzte bereits im Februar 2017 ein wahres Trommelfeuer von Presseartikeln ein, welche die Aktion bewarben. Auch die öffentlich-rechtlichen Medien, besonders in Person der irakisch-stämmigen ZDF-Moderatorin Dunja Hayali, setzten sich frühzeitig für das Projekt ein. All dies erweckt sehr viel eher den Eindruck einer gezielten Aktion durch einen angeworbenen Medienspezialisten mit großzügiger Unterstützung der Massenmedien, als den einer Graswurzelaktion von tatsächlich unabhängigen Bürgern.

Linksextreme in der Moderatoren-Mannschaft

Obwohl man sich politisch neutral gibt und angeblich nur für eine faktenorientierte, gesittete Diskussion eintritt, ist die politische Richtung mehr als deutlich. Masseneinwanderung ist grundsätzlich positiv, bei Straftaten von Ausländern handelt es sich um „Einzelfälle“ und alles was rechts der CDU positioniert ist, ist Hass und Hetze. Treten die üblichen #ichbinhier-Protagonisten auf, kann man davon ausgehen, dass nun keine angemessene Diskussion beginnt, sondern die ewig gleichen Satzbausteine in den Raum geworfen werfen, welche schon tausendmal widerlegt wurden.

In der aktuellen Moderatoren-Mannschaft spiegelt sich die politische Einseitigkeit gut wieder. Dort findet man ehemalige Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung, welche sich direkt der SPD zuordnen lässt, neben männlichen Feministen und Teilnehmern der „Pulse of Europe“-Bewegung. Auch jemand, der auf seinem Profil öffentlich seine Teilnahme an der linksextremen „Welcome to Hell“-Demonstration während des G20-Gipfels kommentiert, durch deren Teilnehmer Hamburg mehrere Tage in ein Schlachtfeld verwandelt wurde bei dem viele unbeteiligte Bürger zu Schaden kamen, darf natürlich nicht fehlen. Die Veranstalter dieser Demonstrationen sprachen durchgehend davon, dass sie sich sich „nicht auf den viel zitierten „friedlichen“ Protest reduzieren lassen wollen“. So sieht also das angestrebte Diskussionsklima bei #ichbinhier aus, das mit Neutralität absolut nichts zu tun hat. „Hass“ ist auch hier nämlich immer nur die zu bekämpfende Meinung der anderen.

Reconquista Internet – Hetze von den öffentlich-rechtlichen Sendern

Während sich die staatsnahen öffentlich-rechtlichen Sender hier noch auf wohlwollende Berichterstattung beschränkten, wurde die Aktion „Reconquista Internet“ gleich direkt von einem ZDF-Mitarbeiter, nämlich Jan Böhmermann, initiiert. Offiziell sollen die öffentlich-rechtlichen Sender laut „Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien“ zwar die „Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote“ gewährleisten, in der Realität hat man sich jedoch schon lange von jeder Neutralität verabschiedet.

Besonders deutlich zeigt sich das nach dem Einzug der AfD in den Bundestag. Redete man sich zuvor mit der politischen Bedeutungslosigkeit heraus, weshalb man Positionen rechts der Union kaum zu Wort kommen ließ, versucht man nun ebenso konsequent die größte Oppositionspartei im Bundestag nach Möglichkeit zu ignorieren. Während solche Benachteiligungen schon lange gang und gäbe sind, hält man sich inzwischen auch mit offener eindeutiger politischer Positionierung nicht mehr zurück.

Oppositionelle Meinungen sind kein Hass

Aber um naivere Zeitgenossen weiterhin zu täuschen spricht man auch hier wieder nicht offen von klaren politischen Positionierungen, sondern davon dem „Hass“ durch „Liebe und Vernunft“ zu begegnen. Unweigerlich fühlt man sich an die Dystopie „1984“ von George Orwell erinnert, in der das Regime Andersdenkende durch das „Ministerium für Liebe“ mithilfe von Folter und Gehirnwäsche wieder zu treuen Staatsbürgern umerzieht.

Denn auch hier geht es tatsächlich nicht um Hass, sondern um andere Meinungen. Auf von Böhmermann verbreiteten Listen angeblicher „rechter Hass-Trolle“ finden sich etwa auch der liberalkonservative Roland Tichy oder die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, neben unzähligen AfD-Politikern und Aktivisten der nationalen Bewegung.

Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender legen inzwischen also Listen von Andersdenkenden an und verleumden diese, Anhänger schließen sich zusammen, um gezielt gegen diese Andersdenkenden vorzugehen und Diskussionen im eigenen Sinne zu beeinflussen, zwanghaft versucht man jede entgegengesetzte Meinung verschwinden zu lassen. Und von solchen Menschen sollen wir uns etwas über „Intoleranz“, „Hass“, „Filterblasen“ und „Diskussionsbereitschaft“ erzählen lassen? Sicher nicht!

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