„Vom S im NS“ – Schulungsveranstaltung mit Sven Skoda

Am vergangenen Sonntag konnten wir erneut Sven Skoda für eine interne Schulungsveranstaltung im Rhein-Erft-Kreis begrüßen. Zu den Teilnehmern aus verschiedenen nationalen Organisationen aus dem Rheinland und Westfalen sprach er „vom S im NS“, also zum Thema Sozialismus aus nationaler Sicht.

Das Thema Sozialismus ist sehr komplex und gerade in der Allgemeinbevölkerung, aber auch teils im nationalen Lager selbst, herrscht daher einiges an Verwirrung vor. Zum einen gibt es hunderte wissenschaftliche Definitionen zu diesem Begriff, zum anderen wird Sozialismus jedoch zu oft einzig mit kommunistischen Ideen gleichgesetzt.

Gerade die bürgerliche Rechte grenzt sich daher oftmals geradezu panisch vom Sozialismus ab, den sie mit Enteignungen und einer völligen Aufhebung des Privateigentums verbindet. In Bezug auf die kommunistische Definition des Sozialismus ist das auch durchaus zutreffend, Sozialismus aus nationaler Sicht steht hingegen auf dem Boden des Privateigentums.

Die Grundidee eines völkischen Sozialismus ist, laut Skoda, zunächst einmal ganz einfach: „Wenn etwas zum Wohle aller ist, dann ist es richtig“. „Aller“ bezieht sich selbstverständlich auf die Angehörigen unseres Volkes.

Im wirtschaftlichen Sinne bedeutet dies, das man niemandem etwas wegnehmen möchte, „was er sich selbst erarbeitet hat ohne der Gemeinschaft zu schaden“. Es soll lediglich verhindert werden, dass „auf Kosten der Gemeinschaft Gewinn erzielt wird“. So würden beispielsweise für gewissenlose Spekulanten und internationale Großunternehmen, die hierzulande alle Möglichkeiten nutzen, welche ihnen geboten werden, aber sich gleichzeitig um ihre Pflichten drücken wollen, schwerere Zeiten anbrechen. Dem deutschen Arbeiter würde man hingegen selbstverständlich nicht seinen ehrlich erarbeiteten Besitz nehmen. „Wesentlicher Punkt“ ist somit die „Arbeit im Sinne der Gemeinschaft“. Verstaatlichungen würde es in Schlüsselindustrien, wie etwa der Strom- und Wasserversorgung, geben. Auf diese ist das ganze Volk angewiesen, um die Grundbedürfnisse zu stillen, weshalb sie nicht in den Händen rein profitorientierter Unternehmen liegen sollten.

Doch während bei der kommunistischen Auslegung des Sozialismus das rein Materielle, die Verteilung der Güter, im Mittelpunkt steht und man in einem Klassenkampf die Volksangehörigen gegeneinander aufhetzt, strebt der Sozialismus aus nationaler Sicht an die „Volksgemeinschaft zu realisieren“ in der man zusammen zum Wohle alle handelt. Der Grundsatz dabei lautet ganz einfach „was schlecht für unser Volk ist tue ich nicht“. Jeder Deutsche hat dabei „gleiche Rechte und Pflichten“.

Trotz gleicher Rechte und Pflichten stellt man sich jedoch auch der Gleichmacherei des Kommunismus entgegen, die jegliche vererbte Unterschiede zwischen den Menschen verleugnet und wo daher angeblich jeder Mensch absolut gleich sein soll (außer natürlich die Teile der Bevölkerung, die gerade zum Klassenfeind erklärt wurden).

Ganz im Gegenteil dazu erkennen deutsche Sozialisten die unterschiedlichen Anlagen, Interessen und Begabungen der Menschen an und setzen alles daran ideale Voraussetzungen zu schaffen, damit der jeweilige Mensch sich entsprechend seiner Anlagen optimal entwickeln kann. Anstatt alle Erkenntnisse über den Menschen beiseitezuschieben und sich daran zu machen einen „neuen Menschen“ zu schaffen, wie das im Kommunismus immer wieder mit Millionen Todesopfern sinnlos und grausam versucht wurde, steht der Mensch wie er ist im Mittelpunkt und es wird alles dafür getan, damit er sein ganzes Potential entfalten kann. Das verhilft gleichzeitig ihm zu einem glücklichen, produktiven Leben und hilft der Gemeinschaft.

Zum Abschluss des Vortrages empfahl Sven Skoda noch die Lektüre des Buches „Preußentum und Sozialismus“ von Oswald Spengler, da in diesem Buch viele hilfreiche Denkanstöße enthalten sind. Auch wenn Spengler sicherlich nicht vollkommen politisch mit uns auf einer Linie ist, hat er viele entscheidende Unterschiede zwischen dem marxistischen Sozialismus und einem wahren deutschen Sozialismus herausgearbeitet.

Auf den Vortrag folgte eine angeregte Diskussion unter den Teilnehmern. Unter anderem wurde über die „soziale Marktwirtschaft“ gesprochen und die damit zusammenhängende „soziale Verantwortung, die man dem Unternehmer auferlegt hat“. Grundlage hierfür war auch ein deutsches Gemeinschaftsgefühl. Inzwischen werden ihre Errungenschaften zunehmend zugunsten der Wirtschaft abgeschafft. Allgemein zieht sich jedoch die besondere deutsche Auslegung des Sozialismus durch unsere Geschichte, wie es beispielsweise auch Aussagen Friedrichs des Großen („Ich bin der erste Diener meines Staates“) beweisen.

Ebenso wurde nicht nur darüber geredet, wie der Sozialismus aus nationaler Sicht in Zukunft auf staatlicher Ebene umgesetzt werden sollte, sondern auch darüber wie wir ihn heute schon im Kleinen untereinander leben können. Selbstkritisch wurde hierbei auch angemerkt, dass manch einer in unseren Reihen das Prinzip des Opfers zum Wohle der Gemeinschaft noch nicht völlig verinnerlicht hat.

Wer etwa einen Blick auf islamische Gemeinden wirft, die oft aus eigener Tasche riesige Moscheebauten finanzieren und im Anschluss für den Unterhalt aufkommen, der sieht, dass auch viele von uns noch mehr unternehmen können und müssen, um unsere Gemeinschaften zu stärken. Ebenso wichtig ist es den Zusammenhalt untereinander auszubauen und nach Möglichkeit auch eigene Wirtschaftskreisläufe zu schaffen. Grundsätzlich sollte man immer im Kopf behalten, dass wir entweder siegen werden oder unser Volk zugrunde geht. Eine Einsicht, die jedes persönliche Opfer erträglich machen sollte.

Wie Spengler im erwähnten „Preußentum und Sozialismus schrieb: „Das Ziel ist nicht die Bereicherung von einzelnen oder jedes einzelnen, sondern die Blüte des Ganzen.

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