Asylflut stoppen

Weniger anerkannte Asylbewerber im Rhein-Erft-Kreis? Radio Erft verbreitet „Fake News“

„Radio Erft“ berichtet aktuell, unter der Überschrift „Rückgang – Weniger Asylbewerber“, „im Rhein-Erft-Kreis leben immer weniger anerkannte Asylbewerber“. Das würde ihrer Meinung nach angeblich aus einer Meldung der Landesstatistiker von IT NRW hervorgehen, die laut „Radio Erft“ errechnet haben, dass „zuletzt knapp 2.500 Menschen sogenannte Asylbewerberleistungen bekommen“ haben, was „ein Rückgang von fast einem Drittel“ wäre. Tatsächlich geht es bei dieser Meldung aber eben nur um Bezieher der „sogenannten Asylbewerberleistungen“.

„Fake News“ beim „Radio Erft“

Deren Zahl ist zwar wirklich zurückgegangen, was aber einen einfachen Grund hat: Anerkannte Asylbewerber bekommen keine Asylbewerberleistungen mehr, sondern erhalten das übliche Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe.

Laut weiterer Daten ist dementsprechend auch die Zahl ausländischer Hartz-IV-Empfänger massiv angestiegen. Darunter befanden sich Ende Dezember 2017 unter anderem 588.301 Leistungsempfänger aus Syrien, womit jeder zehnte Hartz-IV-Empfänger nun aus diesem Land stammt. Bereits Zahlen aus dem September 2017 zeigten auf, dass von den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten 55,2 Prozent einen Migrationshintergrund aufwiesen. 2013 waren es noch 43 Prozent. Eine klare Folge der Einwanderung in die Sozialsysteme.

Während „Radio Erft“ also Unwahrheiten verbreitet und damit den Eindruck erweckt, dass die Last für Deutschland abnehmen würde, verschiebt der Staat Asylanten lediglich zwischen den verschieden sozialen Sicherungssystemen, um die konkreten Kosten zu verschleiern. Alleine in NRW wurden für Asylbewerberleistungen im vergangenen Jahr 1,22 Milliarden Euro ausgegeben. Die Kosten für den wesentlich größeren Anteil der inzwischen anerkannten Asylbewerber liegen jedoch noch weit darüber.

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